Wethomi Einmal Karibik und zurück! Und vielleicht noch mehr?
WethomiEinmal Karibik und zurück!Und vielleicht noch mehr?

Thomas - bester Sohn von allen - meint, ich solle doch meine Erlebnisse rund um die Wethomi mit allen teilen.

Hier also das Ergebnis. Viel Spaß!

 

Bei "Bilder" gibt´s was zu sehen zu den Texten auf dieser Seite.

 

Über Einträge im Gästebuch oder Kommentare würde ich mich natürlich freuen.

7. Januar 2017
 

Wie die Zeit vergeht - schon einen  Monat in der Karibik!

Thomas und ich haben eine tolle Zeit verbracht.

Rodney Bay - Pitons - Bequia - Salt Whistle Bay - Tobago Keys - Union Island - Carriacou - Grenada - Carriacou - Mayreau - Bequia - Marigot Bay.

 

8. Dezember 2016

 

Gestern Abend war Preisverleihung und Abschiedsparty auf Pigeon Island - tolles Setting.

Für meinen täglichen Blog bei Worldcruising, den ich immer während meiner Nachtwache geschrieben habe, bekam ich einen Sonderpreis, und es wurde sogar ein Tageseintrag vom Chef persönlich vorgetragen!

 

Abschied von netten Leuten.

 

Gleich kommt Thomas. Auf zu neuen Abenteuern! Ich werde berichten.

7. Dezember 2016

 

Hans und Bernie - eine tolle Crew!

Wir kannten uns kaum und wurden nicht nur zu Freunden, sondern auch zu einem super Team. Besser hätte es nicht sein können. Vielen Dank für alles und bis bald wieder an Bord. Ihr seid immer willkommen auf der Wethomi!

7. Dezember 2016   12:24 Uhr

 

Das war's! Angekommen. Nach 2222 NM (kein Witz!) von Mindelo und fast 4000 NM seit unserem Ablegen von Mallorca haben wir die Ziellinie in der Rodney Bay unter Vollzeug und Highspeed überquert.

Alle unverletzt, Boot gut in Schuß, alles super!

 

Ausser: Wethomi und Skipper waren alleine! Die Crew hatte uns verlassen.

Und das kam so:

Alle hatten ihre Rückflüge für den 6. Dezember gebucht. Von St. Lucia. Das war nicht zu schaffen. Die Flüge gingen aber alle über Barbados. Und das liegt gut 10 Stunden Wethomi-Speed vor St. Lucia. Und das war unter Umständen zu schaffen. Und wir haben es geschafft. Aber super knapp.

Also rein in einen kleinen Hafen im Norden Barbados, hin zu Immigration und Customs, Crew von Bord. So weit, so gut.

Nur wollten die mich nicht wieder raus lassen. Weil der Harbour Master schon zu Hause war. Der kam nach einem Anruf aber doch und ab ging es in den Abend Richtung St. Lucia. 17 Stunden später waren wir da. Die gute alte Wethomi und ich.

Schade, dass die anderen nicht mit dabei waren. Es hätte ihnen gefallen. Nette Begrüßung, Rhum Punch, Fruit Basket, bekannte Gesichter.

4. Dezember 2016

 

Nun fliegt er wieder, unser Parasailor und zieht uns gen Westen. Aber es gibt wenig Wind und deshalb geht es nur langsam voran. Unsere Borduhr haben wir heute auf St. Lucia-Zeit umgestellt: -5 Stunden zu Deutschland. So langsam merkt man auch die Tropen: Es wird wärmer und feuchter. Ächz. Stöhn.

Die fetten Fische beißen uns dauernd die Haken und Köder ab. Frechheit. Das müssen ganz schön große Exemplare sein.

Noch 280 NM bis St. Lucia

3. Dezember 2016

 

Nach der Wasserlandung unseres Parasailors flog er dann wieder unversehrt. Und wie! Bei böigen Winden liefen wir ganz schön schnell. Zu schnell. Denn nun brach auch der zweite Mastblock. Segel im Wasser. Same procedure as last time.

Jetzt war kein Spifall mehr übrig. Was tun? Skipper hoch in den Mast. Das war mitten auf dem Atlantik bei 4-5 Windstärken und entsprechender Welle kein Kinderspiel für einen alten Mann!

Hat aber alles gut geklappt.

Der Wind weht und die Wethomi läuft.

Noch 475 NM bis St. Lucia

1. Dezember 2016

 

Jetzt ist er da, der Passatwind! Nordost- bis Ostwind mit 3 bis 6 Windstärken. Wir kommen schnell voran.

Heute Morgen gegen 5 Uhr dann ein großer Knall. "Alle Mann an Deck". Der Parasailor, unser großes Leichtwindsegel von 125m², schwimmt im Wasser. Der Block (Umlenkrolle) an der Mastspitze war gebrochen. Wir bergen ihn mit etwas Mühe. Er scheint aber unbeschädigt. Werden wir bei weniger Wind testen.

Jetzt speeden wir mit leicht gerefften Groß und Genoa gen Westen.

 

Später am Morgen nach der täglichen Funkrunde gab es ein kleines Funkkonzert. Auf der Kristina, einem amerikanischen Boot, fährt ein russischer Musiker mit, der 2 Lieder sang mit Gitarrenbegleitung. Schön!

Wir haben uns auch beteiligt! Der Wethomi-Männerchor sang zu Rod Stewarts Melodie folgendes:

 

We are sailing, we are sailing,

to St. Lucia happily.

We are sailing - no more motor

with the tradewinds finally.

 

Had great days here on the ocean

bathing, fishing every day

took us longer than expected

but enjoyed it we can say.

 

See you soon all at the rhum bar

in Marina Rodney Bay.

We are sailing highspeed westward.

Have a splendid sailing day.

 

                              Lyrics: Wethomi

                              Music: Rod Stewart

 

630 NM to St. Lucia

29. November 2016

 

Wir genießen traumhafte Segeltage. Raumer Wind, Sonne, keine Welle, leichte Dünung, kaltes Bier. Mit einer Einschränkung: Es gibt kaum Wind. Wir nähern uns der Karibik in karibischem Stil: Slow and easy. Wir werden wohl eine Woche länger brauchen als gedacht. Aber da gibt es Schlimmeres.

Nach dem gemütlichen Sundowner hat gestern Abend schon wieder ein Blue Marlin = Schwertfisch angebissen. Diesmal einer von 1,30m. Bernie hat ihn schon fast routiniert zerlegt. Lecker war's.

Gestern hatten wir auch Bergfest: Die halbe Strecke ist zurückgelegt. Hoffentlich war es nicht auch die halbe Zeit.

Und in Deutschland ist Adventszeit!

Noch 920 NM bis St. Lucia

27. November 2016

 

Wow! Was ein Tag.

Morgens erst einmal schwarzer Himmel. Tropenschauer. Einmal Deck waschen bitte. Erledigt.

Dann nach der morgendlichen Funkrunde: Wind. Der Passat scheint sich zurückzumelden. Parasailor hoch. Endlich wieder Fahrt im Boot. Das macht Spaß!

Nachmittags: Ein Fisch hat angebissen. Hoffentlich hält diesmal der Haken. Er hält! Ein 1,5 Meter langer Blue Marlin hängt dran, und wir bekommen ihn tatsächlich an Bord! Unglaublich. Ein herrlicher Fisch. Und was für ein Exemplar. Bernie und Hans können ihr Anglerglück kaum fassen. Später zerlegen sie ihn auch noch ziemlich fachgerecht und bereiten ihn zu.

Den Rest des Tages Supersegeln bei herrlichem Wetter. Schöner Wind, wenig Welle, leichte atlantische Grunddünung.

Abends Fisch bis zum Abwinken mit einem Glas leckeren Weißweins. Dramatischer Sonnenuntergang. A day to remember.

In der Nacht nimmt der Wind leider wieder ab und unser Leichtwindsegel ist immer kurz vor dem Einfallen. Mal sehen.

1090 NM to St. Lucia

26. November 2016

 

Nun hängen wir schon den 5. Tag in der Flaute. Nichts mit Passatwinden und Nordäquatorialstrom! Zwar ist das Wetter schön und der Ozean toll, aber es nervt doch etwas. Irgendwann will man dann doch ankommen. Den anderen geht es nicht besser. Ist aber auch kein Trost. Alle prüfen und kalkulieren schon ihr Wasser, Vorräte und besonders Dieselreserven. Denn alle motoren immer wieder, um wenigstens ein bisschen voranzukommen.

Wir machen das Beste draus und schwimmen ab und zu (5 km Wasser unter uns!), reparieren dies und das, angeln mit wenig Erfolg, versuchen noch das kleinste Fitzelchen Wind mitzunehmen.

Heute Morgen hatten wir wieder einen ziemlich großen Mahi-Mahi am Haken. Schon neben der Badeplattform hat er sich dann doch noch losgerissen. Schade! Wo wir eh schon mit frischen Sachen knapp werden.

Der Himmel bietet uns dafür tolle Schauspiele. Letzte Nacht z.B. war das Meer dermaßen glatt, dass sich die Sterne darin spiegelten. Und das bei dem Sternenhimmel! Toll.

Noch 1195 NM bis St. Lucia

22. November 2016

 

Was kann man nicht alles bei Flaute machen: Im warmen Atlantikwasser baden, putzen, waschen, aufräumen, reparieren, kochen, dumm schwätzen. Nur vorwärts kommt man nicht.

Als der Skipper dann endlich wohlverdient in seiner Koje liegt und von gleichmäßig starken Passatwinden träumt, die ihn in karibischen Gefilden sanft umwehen, wird er eher unsanft von seiner Crew geweckt, die den Parasailor setzen will. Juhu, es gibt Wind. So fahren wir jetzt bei schwachem Wind unter großem Segel langsam gen Westen.

Was gab es noch?

Wahnsinnigen Sternenhimmel, Mondaufgang im Kielwasser, keinen Fisch gefangen, gutes Risotto.

1470 NM bis St. Lucia

21. November 2016

 

Wow, was für ein Tag!

Morgens graue dunkle Wolken, wenig Wind. Vorhersage auch nicht besser.

Aber es beißt schon der erste Fisch an. Super köstliches Shashimi!

Später Wetterbesserung. Wir setzen den Parasailor und es geht gut vorwärts.

Dann benutzt  Bernie den Fischkopf als Köder, und sofort beißt ein großer Mahi-Mahi an. Was für ein schöner Fisch. Und was für ein Brocken. Gemessene 80 cm. Geschätzte 5 kg. Abends gibt's wieder rohen Fisch als Appetizer und danach Fischfilets leicht in Olivenöl angebraten. Phantastisch! Kaum sind wir damit fertig, nimmt der Wind zu und ändert seine Richtung auf Süd. Parasailor runter und Genua und Groß leicht gerefft gesetzt. So rauschen wir jetzt durch die Nacht.

Noch 1550 NM bis St. Lucia

20. November 2016

 

Was für ein Tag gestern: Starker Regen, leichter Regen, kein Regen; viel Wind, leichter Wind, gar kein Wind; viel Welle, wenig Welle. Das ist halt Atlantiksegeln.

Die gute alte Wethomi läuft brav Richtung Karibik. Nicht sehr schnell, aber beständig!

Wir gewöhnen uns an den Langfahrtenseglertrott. Hauptsächlich geht es ums Essen. Und das ist super bei uns!

Und was gab es noch?

Wieder superfrisches Thunfisch-Shashimi, unfassbaren Abendhimmel, spektakulären Mondaufgang, ofenfrisches Brot.

1680 NM to go

19. November 2016

 

Jetzt sind wir richtig in den Tropen: Nachts keine lange Hose, Strümpfe und Schuhe mehr an Deck! Dafür schauert es dann auch mal. Boot wurde schön gewaschen.

Haben schon wieder einen Thunfisch gefangen. Köstlich. Ausserdem gab es Skippers Brownies frisch aus dem Ofen.

Was gab es sonst noch?

Viele Delphine, schönen Wind, Parasailor vor tollem blutrotem Abendhimmel, Musik im Cockpit.

Noch 1800 NM bis St. Lucia

18. November 2016

 

Alles bestens! Fahren unter Parasailor (großes Leichtwindsegel) gen Westen. Nicht superschnell, aber immerhin.

Gestern war es aufregend an Bord: Haben unseren ersten Fisch gefangen! Einen kleinen Thunfisch. Gemessene (!!!) 40 cm. Bernie ist unser Angel- und Fischspezialist. Er hat uns dann köstliches Shashimi bereitet. Davor gab es als Sundowner Cabo Verde Caipirinha, später Risotto (da ist Hans der Fachmann). Heute Morgen frisches Brot vom Skipper. Leben ist hart!

Vorhin biss dann ein ganz großer an. Der hat dann aber leider gleich unseren schönen Köder abgerissen. Schade.

Was gibt's sonst noch Neues?

Wir haben die Borduhr umgestellt; jetzt 3 Stunden später als Deutschland. Delphine haben uns besucht. Endlich scheint uns der Nord-Äquatorialstrom leicht zu schieben.

Noch 1898 NM bis St. Lucia.

16. November 2016

 

Versuchen bis zur letzten Minute, den SailingGen (wassergetriebener Generator) zu reparieren. Erfolgreich 20 Minuten vor Startschuss. Schnell alles wegräumen. Hände waschen. Motor an. Ablegen. Zur Startlinie. Start.

Wir sind die Ersten! Unglaublich. Der perfekte Anfang. Wenigstens einmal in der Spitzengruppe.

Später setzen wir unser Leichtwindsegel "Parasailor". Damit rauschen wir dann in die Nacht und überholen einige größere Boote. Damit hatten die wohl nicht gerechnet, und wir mussten - trotz Vorfahrt - im letzten Moment ausweichen. Später schläft der Wind ganz ein. Wir auch.

Herrliche Segelnacht bei Fast-Vollmond.

Was gab's noch?

Fliegender Fisch an der Ankerspill. Der muss durch das schmale Loch für die Kette geflogen sein. Echter Akrobat.

Keinen Fisch gefangen.

2050 NM to go.

 

Leider kann ich momentan keine Fotos hochladen, die kommen später....

15. November 2016

 

Am Sonntag, 13. November sind wir mit Fullspeed unter Parasailor über die Ziellinie vor Mindelo gerauscht! Als Allerletzte. Aber da wir den Motor nicht benutzt hatten und als zweitältestes Boot auch ein gutes Handicap haben, sind wir im Mittelfeld gelandet.

Wir hatten tolle Segeltage, prima Stimmung, gutes Essen, keine Probleme oder Verletzungen – außer einer gebrochenen Aufhängung des Wassergenerators. Alles perfekt!

Mindelo auf Sao Vicente ist ein nettes Örtchen. Noch sehr ursprünglich mit einer reichen Vergangenheit während der Dampfschiffära.

Hier haben wir wieder gut gegessen und getrunken, eingekauft, repariert, gefeiert, ein klein wenig die Gegend erkundet.

Morgen geht es schon wieder los: Auf die große Atlantiketappe. 2100 NM. Als Crew haben wir uns gut zusammengefunden und freuen uns drauf.

Diesmal wollen wir endlich große Fische fangen. Einen hatten wir schon am Haken. Aber dann riss die Schnur. Fliegende Fische kommen dagegen von selbst. Einer flog nachts durch die offene kleine Luke des WCs und landete im Waschbecken.

8. November 2016

 

Vor 2 Tagen war Start der ersten Strecke nach Mindelo/Kapverden. Den Start haben wir dank unseres gewiften Taktikers Hans super hinbekommen - selbst einige Profis blieben hinter uns.

Dann kam allerdings die große Flaute. Da meine Crew den Motor nicht laufen lassen wollte, haben wir halt über 24 Stunden auf den Wind gewartet. Dafür waren wir im offenen Atlantik baden! Gestern Abend kam der Wind dann - und heftig. Bis 7 Windstärken. Seitdem sind wir unter stark gerefften Segeln schnell unterwegs.

An Bord alles bestens.

Noch 700 NM to go.

6. November 2016

 

Heute geht's (endlich) los!

Boot ok, alle Ecken voll  mit Proviant, Wetter gut, Wind ab morgen wohl auch. Samstag oder Sonntag sind wir auf den Kapverden. Bis dann! Es grüßt die Wethomi!

30. Oktober 2016

 

Die letzten Tage war hier auf den Kanaren ziemlich schlechtes Wetter. Diese Tage habe ich schlauerweise auf Mallorca verbracht.

Nun bin ich wieder auf Gran Canaria und repariere weiter (mir würde ja sonst langweilig).

Heute Nacht ging nochmals ein heftiges Gewitter über den Hafen weg; jetzt sollte es aber besser werden.

Gestern Abend war der erste Umtrunk im Rahmen der ARC+ und es waren nette Leute da. Wenn es auch hauptsächlich eine "Alte-Männer-Veranstaltung" ist. Bis die Tage.

15. Oktober 2016

 

Nach 7 Tagen auf See haben wir heute Mittag in Las Palmas de Gran Canaria neben vielen anderen ARC-Seglern festgemacht.

Crew gut, Boot gut, Stimmung gut!

Es gab fast das ganze Spektrum des Atlantiksegelns:

Starker Wind und totale Flaute, imposante Atlantikwellen und spiegelglatte See, Schauern und sternklare Nächte, Delfine, phosphoreszierndes Kielwasser.

Ein tolles Erlebnis!

7. Oktober 2016

 

Gestern Abend haben wir Gibraltar erreicht.

Sergius war morgens ausgestiegen (nett war's!), und zu Dritt sind war nach Westen motort.

Immer wieder begleiten uns Delfine. Am Vortag waren es soviele wie ich sie noch nie gesehen hatte.

Einfahrt in die Bucht spektakulär: Vorbei am Europa Point, vielen Schiffen auf Reede und dem Affenfelsen.

In der Marina Alcaidesa wartete schon Ralf auf uns.

1. Etappe erfolgreich beendet: Boot gut, Crew gut, Stimmung gut!

Hier am Absprungpunkt für viele Yachten Richtung Karibik treffen wir andere Teilnehmer unserer Transatlantik-Regatta (ARC+), alleine fahrende Yachten, Yacht-Tramper.

Heute ausschlafen, einkaufen, putzen, Sicherheitseinweisung etc.

Morgen früh geht's auf den Atlantik Richtung Gran Canaria. Die Wettervorhersage ist sehr gut. Schau mer mal.

5. Oktober 2016

 

Nun sind wir schon fast in Gibraltar. Nach einer ruhigen Nacht-Motorfahrt und sich anschließendem Dahinschießen unter 125m² Leichtwindsegel kamen wir Montag Abend nach Almeria. Das Bergemanöver des Parasailors war filmreif – aber auch wirklich schwierig. Abendessen in der ziemlich leeren Altstadt.

Gestern dann Flaute. Reines Motoren Richtung Südwest. Abends geankert in einer ungeschützten Bucht. Zwar ganz alleine unter Sternenhimmel aber ein fürchterliches Geschaukel. Nach dem Schwimmen machte sich unbemerkt die Badeleiter selbstständig und verschwand in den Tiefen. Also nix frühes Auslaufen sondern morgens Tauchen. Martin entdeckte das schöne Stück von oben auf 7m Tiefe; Julian war dann der Rettungstaucher. Fotos folgen.

Heute wieder Flaute. Der Motor schnurrt Richtung Malaga. Ziel heute: Puerto Fuengirola (zwischen Marbella und Malaga).

Mehr dann aus Gibraltar bzw. der Marina Alcaidesa – direkt hinter der Grenze auf spanischer Seite.

2. Oktober 2016

 

Nun schon 3. Tag unterwegs.

Am Freitag, 30.9. , ging's morgens um kurz nach 6 los. Petra ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich zu verabschieden. Das war nett! Danke!

Unser netter irischer Stegnachbar ließ die Bootshupe durch den Hafen schallen.

Morgens unter Parasailor und Windsteueranlage. Ein toller Beginn. Später unter Motor und mit dem Wassermacher beschäftigt, der immer Luft ansaugt.

Problem gelöst. Schon mehr als 200l Wasser erzeugt. Die Tanks sind bald voll.

Abends im Dunkeln Einfahrt und Bojenmanöver vor der Insel Espalmador (Formentera).

Leider haben wir von der schönen Umgebung nichts gesehen: Morgens um 6 ging es schon wieder weiter.

Ibiza im Morgenrot ist auch sehr schön!

Den ganzen Tag motort, abends bei Sonnenuntergang Einlaufen Club Nautico Altea. Abendessen in der schönen Altstadt im dritthöchsten Restaurant.

Heute Morgen dann Boot putzen, tanken, aufräumen.

Wir motoren den ganzen Tag aber mit Segelunterstützung.

Gerade fahren wir an Alicante vorbei. Wo nicht verbaut ist die Küste hier sehr beeindruckend.

Vielleicht fahren wir die Nacht durch.

 

Allen Kommentarschreibern vielen Dank!

 

Martin schreibt auch einen Blog:

https://www.diemannschaft.at/index.php/category/torn-10/

 

Bis bald wieder

29. September 2016

 

Morgen früh geht's los!

Wethomi fertig (inkl. Wassermacher!), Skipper auch, Wetter gut.

Schau mer mal!

25. Sepember 2016

 

So langsam wird´s! Bis auf den Wassermacher ist die Technik fertig.

 

Habe u.a. auch mal schnell 2 Winschen zerlegt und repariert

23. September 2016

 

Irgendwie werde ich nicht fertig. Alleine die Wasseranlage hat mich mehrere Tage aufgehalten bis ich den Fehler gefunden hatte (hoffentlich): Ein defekter O-Ring.

Bei 50 bar Druck muß schon alles ganz in Ordnung sein.

Ein Neuer ist seit fast einer Woche in der Post.

Heute war die Wethomi mal kurz aus dem Wasser zum Saubermachen und Überprüfen.

Sie schwimmt aber schon wieder.

 

 

Noch 5 Tage und noch viel Arbeit!

 

8.  Sepember 2016

 

Ob ich wohl alles fertig bekomme? Manchmal zweifle ich dran!

Aber gestern habe ich die Selbststeueranlage ausprobiert: Super!!!

2. September 2016

 

Noch 4 Wochen bis zur Abfahrt - die Wethomi ist fast fertig:

Heute wurde die Wasseranlage mit Wasserstoffperoxid gereinigt - meine Hände automatisch auch!

30. August 2016

 

Nach ein bißchen Inselhopping - Møn und Fehmarn - war ich vorerst zum letzten Mal in Frankfurt. Von dort habe ich viele kleine und größere Teile mitgebracht, die nun eingebaut werden. Dann geht´s auch schon los.

Peter hat mich mit Operationswerkzeug versorgt. Danke!

Ich werde dann an Bord am lebenden Objekt üben ...

15. August 2016

 

Die letzten Tage habe ich die Entsalzungsanlage sprich Wassermacher sowie die Windsteueranlage montiert.

Beides ist noch nicht ganz fertig; aber das Gros der Arbeit ist erledigt! Die Wethomi entwickelt sich zum Technologieträger.

 

Die Selbststeueranlage ist von Scanmar in Kalifornien. 2013 war ich dort und habe mit den Leuten gesprochen und dann die Anlage bestellt. Macht einen Supereindruck!

5. August 2016

 

Heute gab´s für uns Alte - Wethomi + Skipper - Sturmfahrt.

7,2 kts bei 30 kts Wind und Minibesegelung: Nicht schlecht!

Es gab aber auch 40 kts Wind = 9 Bft. Und nass war´s. Aber einigermaßen warm!

 

 

 

 

Am Vortag hatte ich in Cabrera die Sturmfock probeweise gesetzt.

Leider dann aber wieder abgenommen.

 

 

 

 

Morgens in Cabrera.

In Cabrera wurde zum ersten Mal Pactor getestet. Email per Kurzwelle. Es geht, aber langsam. Man ist in die Zeit der Telefonmodems zurückversetzt. Dafür funktioniert es aber auch auf dem Atlantik.

Außerdem wurde die Solaranlage in Betrieb genommen.

 

 

Unterwegs den Plotter mit Navionics-Karten eingeweiht und das Radar sowie AIS getestet. Nette Spielzeuge.

 

"Männer sind wie Kinder. Nur die Spielzeuge werden teurer!"

28.7.2016

 

Seit 2 Tagen Montage der Solaranlage: Es ist heiß!

25.7.2016

 

Heute erster Kurzwellen-Funkspruch: Voller Erfolg!

Habe die ganze Anlage im Laufe der lezten 2 Jahre zusammengekauft, montiert und verkabelt inkl. Auskleidung aller Bilgen mit Metallfolie als künstliche Erde.

 

Außerdem Flaggen sortiert und Seekarten an Bord gebracht. 

 

 

Ab und zu mache ich aber auch mal was anderes ...

19.7.2016

 

So sieht´s aus, wenn ich wieder mal an der Elektrik rumwurstle.

17. Juli 2016

 

Die Familie hätte wieder gelacht: Entweder bin ich auf dem Mast oder "im Keller", sprich der Backskiste. Heute war Montage des Schaltkastens für die Solaranlagen dran. Natürlich alles selbstgebaut!

15./16. Juli 2016

 

Nach jahrelangem Sammeln und Stapeln von Bootskram finde ich nun beim Aufräumen (was eine Arbeit!) doch das ein oder andere wieder. Manches ist sogar nützlich.

14. Juli 2016

Blitzschutz am Masttop anbringen ist gar nicht so einfach!

13.Juli 2016

Seit heute gehen Radar, Sat-Telefon und Bootshupe!!!

(siehe bei "Bilder" )

12. Juli 2016

Multifunktionsdisplay und Cockpittisch sind installiert!

11. Juli 2016

Weiter geht´s!

1. Juli 2016

Jetzt mit Sprayhood

29.6.16

Heute war ich den ganzen Nachmittag entweder auf dem Mast oder auf dem Wege hoch bzw. runter; zum Radar montieren. Da braucht man kein Fitnessstudio.

Montage der Selbststeueranlage

Thomas

am 26. Juli 2016:

 

Ein echter Captain und Biker!!! #freedom :))

Sturmfahrt Cabrera - Arenal

Günther Schweser

am 6.Juli :

 

Thomas' frappierende Idee professionell und sehr sympathisch
umgesetzt! Chapeau! Endlich mal eine Homepage mit faszinierender Strahlkraft für alle Segler und ganz speziell für einen Ankerverbieger und Barlow-Fetischisten!

unter Parasailor

Wolfgang E.am 13. Juli:

 

Werde alles mitverfolgen.
LG

In der Bucht von Cabrera
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