Wethomi Einmal Karibik und zurück! Und vielleicht noch mehr?
WethomiEinmal Karibik und zurück!Und vielleicht noch mehr?

4.10.

Nach 4 Tagen Madeira-Genuss geht es heute weiter Richtung Ilhas Selvagens und Gran Canaria.

Wir haben uns erholt, sehr gut gegessen, ein bißchen getrunken, die wilde Nordküste mit dem Auto erkundet und uns die Südküste vom Schiff aus angesehen.

Nach einem Großeinkauf heute Morgen werden wir am Nachmittag von Calheta in die ruhige See stechen.

Nach 2 Tagen und Nächten wollen wir vor den Ilhas Selvagens Anker werfen und uns von den Rangern dort dieses einmalige Naturparadies zeigen lassen. Eine Genehmigung dafür hatte ich schon vor Wochen beantragt und bekommen.

Am Freitag geht es dann auf die vorerst letzte Etappe nach Las Palmas de Gran Canaria. Ankunft Samstag.

Wethomi in der Marina Quinta do Lorde

30.9.

Nun haben wir nach 5 Tagen über das offene Meer wieder festen Boden unter den Füßen bzw. einen ruhigen Liegeplatz an der Mole! Auch Handys und Internet gehen wieder. Obwohl einige Tage nicht online auch mal ganz entschleunigend sind!

 

Der Reihe nach:

22.9. hatten wir einen schönen Motortag von Marina del Este südl. von Granada nach Fuengirola zwischen Marbella und Malaga. Dort wartete schon eine nette kleine Kraftstoffpumpe auf uns, die auch ruckzuck eingebaut war: Motor läuft wieder tadellos!

Im "Kuhdamm - Berlin" gab es Eisbein, Ente und Kassler mit Bratkartoffeln und Rotkraut. Lecker!

 

23.9. Auf nach Gibraltar!

Erst per Motor die Küste runter und auf den Affenfelsen zu. Je näher wir kamen desto mehr verzog sich der Wolkenhut und bei der Durchfahrt durch die Straße von Gibraltar war bestes Wetter. Auch der Schiffsverkehr war nicht beängstigend - wie manchmal.

Wir entschließen uns, Gibraltar auszulassen und nehmen Kurs auf Cadiz. Richtung Tarifa nimmt der Wind kontinuierlich zu und wir pflügen durch das brodelnde Wasser die Westküste Andalusiens hoch. (Brodelnd weil Wind gegen Strömung steht)

In der Nacht nimmt der Wind aber dann wieder ab und wir tuckern langsam gen Cadiz und in den Morgen.

In der Marina Puerto America dann die große Enttäuschung: "Wir haben keinen Platz für Sie!" Meine Verwunderung ist groß, denn dort gibt es "immer" Platz. Nur an diesem Wochenende nicht, weil der "SailGP" in Cadiz stattfindet. Ein seglerisches Großereignis.

Nach einem Anruf in der "Marina Sherry" auf der anderen Seite der Bucht dürfen wir aber dort festmachen in der sehr viel schöneren Marina. Nur die Fahrt nach Cadiz im Taxi dauert eine halbe Stunde. Dann erst einmal ausschlafen, Boot reinigen, duschen, Bier trinken.

Am Abend Spaziergang durch Cadiz, der ältesten Stadt Europas. Alles superschön und am Ende finden wir ein phantastisches Restaurant, wo wir Dominiques letzten Abend feiern.

Schade, dass er die Wethomi verlässt. Wir hatten viel Spaß zusammen, haben seine Kochkünste genossen und ihn als Crewmitglied sehr geschätzt. Komm mal wieder!

 

24.9.

Unser Plan ist, durch die Nacht nach Lagos/Algarve in die sehr schöne Marina dort zu segeln. Aber schon 1 Stunde auf See gefallen uns weder Wind noch Welle. Nach nochmaligem Check von Wettervorhersage, Vorräten und Diesel entschließen wir uns, direkt Kurs auf Madeira zu nehmen. Vor uns liegen 1000 km offener Atlantik.

Die ersten 24 Stunden sind echt nervig: Unter Motor und bei kurzen gemeinen Wellen schaukeln wir uns Richtung Ziel. Aber dann kommt langsam der angekündigte Nordwind und wir können erst hoch am Wind und dann immer raumer segeln.

Tolle Segeltage wechseln sich mit ziemlich anstrengenden Nächten ab: Immer nachts wechselt der Wind häufig und wir müssen reffen und wieder Segel ausrollen und reffen und ausrollen und motoren. Segel schlagen und das Boot knarrt und ächzt.

Tagsüber läuft es viel besser und dank Udo gibt es immer köstliches Abendessen. Der Käptn genehmigt den Matrosen auch das ein oder andere Bierchen. Am Donnerstag gibt es dann auch frisches Skipperbrot und Axels Spiegeleier.

Am Abend segeln wir highspeed mit bis zu 8,5 kts der Marina Quinta do Lorde entgegen, wo wir kurz vor Mitternacht einlaufen. Das ist im Dunkeln nicht ganz einfach, da die aktuelle Lage nicht mit unseren Plänen der Marina übereinstimmt und es sehr eng dort ist. Aber Profis schaffen auch das.

Hinter uns liegen 4½ Tage, die wir überwiegend genossen haben und die ganz anders waren, als das Segeln entlang der Küste und das abendliche Liegen vor Anker oder im Hafen.

Man konzentriert sich auf seine sehr kleine Welt und ist den Elementen sehr nah. Schön war's!

Jetzt lassen wir es uns in der Captain's Bar gutgehen. Das ist doch der richtige Ort für uns ;-)

21.9.

Im strömenden Regen legen wir morgens ab um weiter nach Westen zu segeln. Schöner Wind treibt uns an und Berge, Wolken und Meer ergeben eine tolle Kulisse. Nur leider hält es wieder nicht lange und unser Motörchen muss wieder arbeiten. Das macht er nach wie vor mit der provisorischen Kraftstoffpumpe prima. Allerdings steht deshalb eine Motorzugangsklappe permanent offen und es ist sehr laut im Schiff. Spätnachmittags laufen wir in der "Marina del Este" ein, wo ich 2017 schon auf der Rückfahrt war. Viele Feuerquallen verhindern leider das Baden im glasklaren Wasser. Aber Wein, Pizza und Stimmung sind super.

Elektropumpe auf dem Kajütenboden zur Kraftstoffversorgung

20.9.

Nach einem ruhigen Tag in Alicante ging es gestern dann morgens wieder raus auf´s Meer und rein in den Wind.

Schnelles Segeln unter gerefften Segeln. Nur leider machte der Wind dann abends und nachts, was die Meteorologen ihm eingeflüstert hatten: Er nahm ab. Ab Mitternacht ging es unter Motor weiter. Über immer glattere See ging es in 17 Stunden nach Almerimar, einer großen Marina bei Almeria.

Wir freuen uns auf das Abendessen.

Das waren 3 intensive Tage!

 

15.9.

Morgens um 6.33 Uhr Abfahrt von Arenal - nett verabschiedet von Petra (danke für´s Aufstehen!).

Nach 14 Stunden Motoren mit heftigem Geschaukel und einem köstlichen Chili con Carne von Udo perfektes Bojenmanöver in S'Espalmador/Formentera.

 

16.9.

Der Skipper überrumpelt die Crew um 5.35 Uhr mit dem Anlassen des Motors. Los geht's.

Schnell durch die "Autobahn" der Schnellfähren und dann geht es im Morgengrauen Richtung Festland. Der Wind hält sich nicht an die Vorhersagen und nimmt langsam zu.

Die Segel werden gesetzt und es beginnt ein toller Segeltag.

Allerdings nur für 3 Crewmitglieder.

Der vierte Mann liegt 6 Stunden unter dem Motor und versucht, ihn wieder zum Laufen zu bringen. Er war in einer kurzen Flaute zwar angesprungen, aber gleich wieder ausgegangen.

Nach langer Suche und viel Dieselgestank war der Fehler gefunden: Die Kraftstoffförderpumpe ist kaputt.

MacGyver-mäßig wurde dann eine Handpumpe eingebaut. Motor läuft.

Im Laufe des Nachmittags schläft der Wind langsam ein und wir motoren nach Altea. Alle 10 Minuten wechseln wir uns mit dem Dieselpumpen ab.

Dann herrliche Dusche und schönes Abendessen in der Altstadt.

 

17.9.

Nach provisorischem Einbau einer elektrischen Kraftstoffpumpe, Bootsreinigung und Einkaufen raus aus dem Hafen und rein in den Wind. Tolles Segeln bei raumem Wind und lauter Musik. Abends rollen wir den Spinnaker aus und rauschen Alicante entgegen. Beim Einrollen knickt allerdings der Gennakerbaum und wir haben Mühe, das Segel zu bergen. Zur Unterhaltung der Crew gibt der Skipper noch eine filmreife Einlage mit -fast - Überbordgehen.

Toller Abend in Alicante.

Kaputt!
Schöner Segeltag für die Crew
Motorreparatur

Auf dem Weg nach Formentera

15. September 2022  6.33 Uhr  -  Es geht los!

Dominiques erste Nacht an Bord

Montage des Autopiloten
Gegen Unterhopfung ist vorgesorgt!

Neuer asymmetrischer Spinnaker

Die Beladung geht los ...

Mitte September 2022 geht die Wethomi mit Skipper und Crew wieder auf Reise:

 

Mallorca - Gibraltar - Madeira - Ilhas Selvagens - Kanaren.

 

Abfahrt Mallorca 15. September 2022

 

Ankunft Las Palmas ca. 10. Oktober 2022

 

 

Im November 2022 dann:

Kanaren - Kapverden - Grenada.

 

Start der ARC+ vor Las Palmas 6. November 2022

 

Ankunft Mindelo, Sao Vicente ca. 13. November 2022

 

Start 2. Etappe 18. November 2022

 

Ankunft Grenada ca. 6. Dezember 2022

 

 

Anfang Mai 2023 zurück ins Mittelmeer:

St. Maarten - Bermuda - Azoren - Südportugal - Mallorca.

 

ca. 5. Mai 2023 bis Ende Juni 2023.

Einzelne Etappen möglich

 

Noch sind nicht alle Crewplätze vergeben ...

Montage der Selbststeueranlage

Thomas

am 26. Juli 2016:

 

Ein echter Captain und Biker!!! #freedom :))

Sturmfahrt Cabrera - Arenal

Günther Schweser

am 6.Juli :

 

Thomas' frappierende Idee professionell und sehr sympathisch
umgesetzt! Chapeau! Endlich mal eine Homepage mit faszinierender Strahlkraft für alle Segler und ganz speziell für einen Ankerverbieger und Barlow-Fetischisten!

unter Parasailor

Wolfgang E.am 13. Juli:

 

Werde alles mitverfolgen.
LG

In der Bucht von Cabrera
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