Wethomi Einmal Karibik und zurück! Und vielleicht noch mehr?
WethomiEinmal Karibik und zurück!Und vielleicht noch mehr?

29.11.

Es ist ruhiger geworden auf dem Ozean. Der Wind weht meist mit gut 4 Bft. von hinten. Immer wieder ziehen Squalls über uns und bringen teils heftige Böen; oft auch Regen.

Bei diesen Bedingungen können wir den Parasailor nur selten setzen. 125 Quadratmeter Segel sind bei plötzlichen Windänderungen zu gefährlich.

Ohne unser ganzes Großsegel sind wir aber recht langsam. Unsere Etmale sind von 150 NM auf 100 NM zurückgegangen. So bin ich auf die Idee gekommen, hinter das teilweise ausgerollte Großsegel noch unser Sturmsegel für den Großbaum - das Trysegel - zu setzen. Das sieht lustig aus: zwei Segel nebeneinander auf einem Baum, eines weiß, eines orange. Hilft aber!

Was gab es sonst noch? Frisches Brot, Gemüsepfanne, laute 70er-Jahre Rockmusik, einen wunderbaren Sonnenuntergang.

700 NM bis Grenada

27.11. während der Nachtwache

Nun haben wir schon mehr als die Hälfte der Distanz hinter uns. Mal sehen, ob das auch für die Zeit zutrifft.

Vorgestern ließ der Wind langsam nach und der Passat blies nur noch als leichte Brise. Beim Ändern der Segelstellung verklemmte sich dann leider das Großsegel in der Rollanlage. Das hatte ich schon öfter und konnte das Problem immer lösen. Diesmal nicht. Auch ein halber Tag Arbeit half nichts. Das Großsegel ist zu 1/3 draußen und da bleibt es wohl auch bis Grenada. Nachts fehlt uns die zusätzliche Segelfläche und so sind wir etwas langsamer geworden.

Tagsüber können wir bei wenig Wind ein Leichtwindsegel setzen. Das haben wir gestern gemacht. Nach 2 Stunden Arbeit hatten wir endlich den Parasailor stehen und sind dann den ganzen Nachmittag mit 7 kts dahingerauscht. Toll! Setzen und Bergen dieses sehr großen Segels mit Flügel ist für eine ungeübte Crew nicht ganz einfach. Alles in allem haben wir das gut hinbekommen.

Noch 930 NM bis Grenada

 

27.11. nachmittags

Letzte Nacht hat sich das Wetter nochmals sehr verändert. Der schöne Nord-Ost-Passat ist weg und die halbe Nacht und den  Morgen trifft uns ein Schauer nach dem anderen mit teils heftigen Böen und Regen. Dann Schluss. Fast windstill. Langsam gleitet Wethomi gen Westen in trübem Nordseewetter. Nur wärmer.

Erneute Reparaturversuche an der Großsegel-Rollanlage bleiben erfolglos. Das wird wohl in Grenada eine größere Sache.

Gleich gibt es frisch gebackene Brownies zum 1. Advent.

Noch 860 NM bis zum Rum-Punsch

23.11.

Wir hatten eine ruhige Nacht!

Aber was heißt das auf einem kleinen Segelboot, das sich seinen Weg durch den Atlantik pflügt bei 30 - 50 km/h Wind und 2 - 3 m hohen Wellen?

Das Bötchen bewegt sich ständig in alle Richtungen: Es wird von Wind und Wellen permanent beschleunigt und wieder abgebremst, es giert, stampft und rollt, es wird von den Wellen hochgehoben und wieder abgesenkt. Wellen brechen sich unter ihm und klatschen gegen die Bordwand. Der Wind pfeift im Rigg, Segel schlagen ab und zu, Schoten knarzen, Blöcke knarren. Der Wassergenerator jault und vibriert leicht. Die Windsteueranlage quietscht.

Unter Deck jault und knarrt es an allen Ecken und Enden, das Wasser gurgelt im Abfluss, Geschirr und Gläser schlagen beim Verrutschen. Die Geräusche des vorbeirauschenden Wassers sind heftig.

Wir hatten eine ruhige Nacht.

1400 NM bis Grenada

 

P.S.: Auch der Skipperrücken hatte eine ruhige Nacht und erholt sich recht schnell und gut!

22.11.

Abwaschen ist lebensgefährlich!

Der Skipper wollte nur mal schnell Kaffeetassen abspülen. Auf einem Wellenkamm machte das Bötchen dann eine abrupte Bewegung und schleuderte den nicht ausreichend aufmerksamen Kapitän quer durch's Schiff gegen die andere Seite. Die Kaffeetasse blieb ohne Blessur - was man vom Skipper nicht sagen kann. Aber Glück im Unglück: Nichts Schlimmes, wohl nur ein dicker Bluterguss am Rücken. Jetzt springt er halt an Bord nicht mehr rum wie ein junger Hund, sondern mehr wie 75+.

Lebbe geht weida!

Sonst gab es Delfin- und Möwenbesuch, die ersten Squalls (Schauer), schnelles Segeln.

1550 NM bis Grenada

21.11.

Wow, das war ein Start!

Erst bei wenig Wind gut über die Startlinie. Dann rollen wir das Feld von hinten auf; Wethomi fährt fantastisch. Dann bleibt der Wind total weg. Dann kommt er von vorne. Motor an und 90 Minuten gegenan. Dann kommt er wieder. Segel raus. Dann frischt er immer stärker auf und wir reffen immer mehr. Bei Windstärke 6-7 Bft. in Böen 8 weht er dann die nächsten 36 Stunden. Das erzeugt heftige Wellen und wir werden furchtbar durchgeschaukelt. Echt anstrengend und unangenehm.

Erst gestern - Sonntag - wird es wieder angenehm. Bei achterlichem Passatwind von 5-6 Bft. segeln wir mit gerefften Segeln und ausgebaumter Genua sehr schön Richtung Karibik. So macht es Spaß! Auch Schlaf- und Essdefizit werden langsam aufgeholt. Die Stimmung steigt.

Heute werden wir noch im Cockpit duschen und uns endlich den mitgenommenen Speisen aus Mindelo widmen.

1700 NM bis Grenada

18.11.

Nach 5 schönen Tagen in Mindelo auf Sao Vicente geht es heute auf die große Etappe nach Grenada.

Wir haben das Bötchen in Schuss gebracht, Proviant gebunkert, gut gegessen, reichlich getrunken, nette Gespräche geführt.

Nun liegen 4000 km Wasser vor uns. Wir sind ein bisschen ge- aber mehr entspannt.

Fast 100 Boote werden gleichzeitig im engen Startgebiet operieren. Das tun wir uns nicht an und werden etwas später loslegen. Slowly but surely.

13.11.

Sonntagmorgen 2.00 Uhr: Wir rauschen über die Ziellinie!

Um 3 Uhr liegen wir vertäut im Hafen von Mindelo. Vorher haben wir leider noch die Mooringleine in die Schraube bekommen - und mittags dann per Tauchgang wieder klariert. Dann gibt es das Ankunftsbier.

Die letzten 2 Tage war sehr wenig Wind, so dass unsere angepeilte Ankunft Samstagabend leider unmöglich wurde. Aber zum Schluss frischte es dann nochmals auf und wir wechselten vom Gennaker auf Genua.

Hinter uns liegen 1600 km mit vielen Höhen und wenig Tiefen, mit wundervollem Segeln und guter Stimmung. Vollmondnächte, Reparaturen, Tapas, Wein, frisches Brot, einsames Meer.

10.11.

Segeln vom Feinsten! Achterlicher Wind bläst uns gen Mindelo. Die Hälfte haben wir bereits geschafft. Mal segeln wir nur unter asymmetrischem Spinnaker, mal Schmetterling mit ausgebaumter Genua.

Bei aufgehendem Vollmond haben wir Tapas und Wein genossen. Ulli bekam einen fliegenden Fisch an den Kopf. Der Skipper backt Brot.

370 NM nach Mindelo

8.11.

Nun sind wir endlich unterwegs. Am Sonntag ging es bei strahlendem Wetter raus aus dem Hafen zum großen Start. Nur Wind gab es keinen. Wir haben den Start aber gut gemeistert und sind in der Spitzengruppe über die Startlinie geschlichen. Dann war erstmal viel Geduld angesagt. Einige haben gleich den Motor angeworfen, wir haben es mit Segeln versucht. Irgendwann konnten wir dann den Spinnaker setzen. Aber es gab schon wieder Probleme mit dem Gennakerbaum, an dem die Rollanlage des Spinnakers befestigt ist. Also Spi rein und einige Zeit später den Gennaker gesetzt. Mit dem sind wir dann auf den Atlantik rausgerauscht - aber nur bis der Wind dafür zu stark wurde. Seitdem fahren wir recht gemütlich nur mit der Genua vor dem Wind Richtung Kapverden, getreu unserem Motto: "Slowly but surely!"

Die Mannschaft brauchte auch etwas Schonung, denn statt Fische zu fangen haben sie Fische gefüttert ...

Jetzt segeln wir unter dem vollen Mond bei gutem Wind fast in Richtung Mindelo.

Noch 690 NM bis Mindelo

Gleich geht's los. 860 NM nach Mindelo - Kapverden.

Boot sieht gut aus, Wetter super, Stimmung bestens.

Sehr gut gecatert haben wir auch!

30.10.

In 7 Tagen geht's wieder los! Richtung Kapverden.

Morgen kommen die 2 Leichtmatrosen - Ex-Kollegen.

Ich habe die letzten Tage die Reparaturliste abgearbeitet:

Gennakerbaum repariert, neue Membrane in den Wassermacher eingebaut, neuen Antrieb des elektrischen Autopiloten montiert und viele Kleinigkeiten erledigt.

Nun muss ich nur noch einmal tauchen, um an der Welle etwas zu richten und wir müssen die Wethomi mit Proviant füllen.

8.10.

Nach 1450 NM haben wir unser Etappenziel Las Palmas de Gran Canaria heute Morgen erreicht. Wieder einmal wechselte sich tolles Segeln mit furchtbarem Geschaukel ab. Aber wir sind heil und frohgelaunt angekommen und auch die Wethomi ist in gutem Zustand.

Zuerst ging es von Madeira zu den Ilhas Selvagens. Da man dort nur bei Tageslicht in die kleine Bucht einlaufen kann, versuchten wir unsere Abfahrt gut zu timen. Das ging aber gehörig schief! Der Wind war anfangs viel besser für uns als vorhergesagt und so mussten wir immer weiter reffen und Geschwindigkeit reduzieren, um nicht nachts anzukommen. Zum Schluss trieben wir praktisch "vor Pütt und Pann". Bei bestem achterlichen Wind und heftigen Wellen schaukelten wir uns quälend langsam dem öden Steinfelsen entgegen. Meuterei der Crew stand kurz bevor. Umso schöner dann das Runterlassen des Ankers in kristallklarem Wasser am frühen Morgen.

Am Nachmittag Führung durch die dortigen Ranger über die gesamte Insel und vor allem zu den Nestern der Sepiasturmtaucher.

Was gab es noch? Bad im warmen Atlantikwasser, frische Skipperpizza, schöne Abendstimmung, Schlafen im Cockpit.

 

Am nächsten Mittag lichten wir den Anker für´s letzte Leg nach Las Palmas. Jetzt nutzen wir den achterlichen Wind und düsen nur unter Genua schnell nach Süden. Aber nachts werden wir natürlich wieder durchgeschaukelt.

Am Mittag haben wir in der Marina Deportivo festgemacht. Dort bleibt die Wethomi jetzt bis Anfang November, um dann mit neuer Crew die Atlantiküberquerung anzugehen.

 

Herzlichen Dank an Udo und Axel für fast 4 Wochen problemloses Zusammensein und die klasse Arbeit als Leichtmatrosen und Smutjes. See you again on board!

4.10.

Nach 4 Tagen Madeira-Genuss geht es heute weiter Richtung Ilhas Selvagens und Gran Canaria.

Wir haben uns erholt, sehr gut gegessen, ein bißchen getrunken, die wilde Nordküste mit dem Auto erkundet und uns die Südküste vom Schiff aus angesehen.

Nach einem Großeinkauf heute Morgen werden wir am Nachmittag von Calheta in die ruhige See stechen.

Nach 2 Tagen und Nächten wollen wir vor den Ilhas Selvagens Anker werfen und uns von den Rangern dort dieses einmalige Naturparadies zeigen lassen. Eine Genehmigung dafür hatte ich schon vor Wochen beantragt und bekommen.

Am Freitag geht es dann auf die vorerst letzte Etappe nach Las Palmas de Gran Canaria. Ankunft Samstag.

Wethomi in der Marina Quinta do Lorde

30.9.

Nun haben wir nach 5 Tagen über das offene Meer wieder festen Boden unter den Füßen bzw. einen ruhigen Liegeplatz an der Mole! Auch Handys und Internet gehen wieder. Obwohl einige Tage nicht online auch mal ganz entschleunigend sind!

 

Der Reihe nach:

22.9. hatten wir einen schönen Motortag von Marina del Este südl. von Granada nach Fuengirola zwischen Marbella und Malaga. Dort wartete schon eine nette kleine Kraftstoffpumpe auf uns, die auch ruckzuck eingebaut war: Motor läuft wieder tadellos!

Im "Kuhdamm - Berlin" gab es Eisbein, Ente und Kassler mit Bratkartoffeln und Rotkraut. Lecker!

 

23.9. Auf nach Gibraltar!

Erst per Motor die Küste runter und auf den Affenfelsen zu. Je näher wir kamen desto mehr verzog sich der Wolkenhut und bei der Durchfahrt durch die Straße von Gibraltar war bestes Wetter. Auch der Schiffsverkehr war nicht beängstigend - wie manchmal.

Wir entschließen uns, Gibraltar auszulassen und nehmen Kurs auf Cadiz. Richtung Tarifa nimmt der Wind kontinuierlich zu und wir pflügen durch das brodelnde Wasser die Westküste Andalusiens hoch. (Brodelnd weil Wind gegen Strömung steht)

In der Nacht nimmt der Wind aber dann wieder ab und wir tuckern langsam gen Cadiz und in den Morgen.

In der Marina Puerto America dann die große Enttäuschung: "Wir haben keinen Platz für Sie!" Meine Verwunderung ist groß, denn dort gibt es "immer" Platz. Nur an diesem Wochenende nicht, weil der "SailGP" in Cadiz stattfindet. Ein seglerisches Großereignis.

Nach einem Anruf in der "Marina Sherry" auf der anderen Seite der Bucht dürfen wir aber dort festmachen in der sehr viel schöneren Marina. Nur die Fahrt nach Cadiz im Taxi dauert eine halbe Stunde. Dann erst einmal ausschlafen, Boot reinigen, duschen, Bier trinken.

Am Abend Spaziergang durch Cadiz, der ältesten Stadt Europas. Alles superschön und am Ende finden wir ein phantastisches Restaurant, wo wir Dominiques letzten Abend feiern.

Schade, dass er die Wethomi verlässt. Wir hatten viel Spaß zusammen, haben seine Kochkünste genossen und ihn als Crewmitglied sehr geschätzt. Komm mal wieder!

 

24.9.

Unser Plan ist, durch die Nacht nach Lagos/Algarve in die sehr schöne Marina dort zu segeln. Aber schon 1 Stunde auf See gefallen uns weder Wind noch Welle. Nach nochmaligem Check von Wettervorhersage, Vorräten und Diesel entschließen wir uns, direkt Kurs auf Madeira zu nehmen. Vor uns liegen 1000 km offener Atlantik.

Die ersten 24 Stunden sind echt nervig: Unter Motor und bei kurzen gemeinen Wellen schaukeln wir uns Richtung Ziel. Aber dann kommt langsam der angekündigte Nordwind und wir können erst hoch am Wind und dann immer raumer segeln.

Tolle Segeltage wechseln sich mit ziemlich anstrengenden Nächten ab: Immer nachts wechselt der Wind häufig und wir müssen reffen und wieder Segel ausrollen und reffen und ausrollen und motoren. Segel schlagen und das Boot knarrt und ächzt.

Tagsüber läuft es viel besser und dank Udo gibt es immer köstliches Abendessen. Der Käptn genehmigt den Matrosen auch das ein oder andere Bierchen. Am Donnerstag gibt es dann auch frisches Skipperbrot und Axels Spiegeleier.

Am Abend segeln wir highspeed mit bis zu 8,5 kts der Marina Quinta do Lorde entgegen, wo wir kurz vor Mitternacht einlaufen. Das ist im Dunkeln nicht ganz einfach, da die aktuelle Lage nicht mit unseren Plänen der Marina übereinstimmt und es sehr eng dort ist. Aber Profis schaffen auch das.

Hinter uns liegen 4½ Tage, die wir überwiegend genossen haben und die ganz anders waren, als das Segeln entlang der Küste und das abendliche Liegen vor Anker oder im Hafen.

Man konzentriert sich auf seine sehr kleine Welt und ist den Elementen sehr nah. Schön war's!

Jetzt lassen wir es uns in der Captain's Bar gutgehen. Das ist doch der richtige Ort für uns ;-)

21.9.

Im strömenden Regen legen wir morgens ab um weiter nach Westen zu segeln. Schöner Wind treibt uns an und Berge, Wolken und Meer ergeben eine tolle Kulisse. Nur leider hält es wieder nicht lange und unser Motörchen muss wieder arbeiten. Das macht er nach wie vor mit der provisorischen Kraftstoffpumpe prima. Allerdings steht deshalb eine Motorzugangsklappe permanent offen und es ist sehr laut im Schiff. Spätnachmittags laufen wir in der "Marina del Este" ein, wo ich 2017 schon auf der Rückfahrt war. Viele Feuerquallen verhindern leider das Baden im glasklaren Wasser. Aber Wein, Pizza und Stimmung sind super.

Elektropumpe auf dem Kajütenboden zur Kraftstoffversorgung

20.9.

Nach einem ruhigen Tag in Alicante ging es gestern dann morgens wieder raus auf´s Meer und rein in den Wind.

Schnelles Segeln unter gerefften Segeln. Nur leider machte der Wind dann abends und nachts, was die Meteorologen ihm eingeflüstert hatten: Er nahm ab. Ab Mitternacht ging es unter Motor weiter. Über immer glattere See ging es in 17 Stunden nach Almerimar, einer großen Marina bei Almeria.

Wir freuen uns auf das Abendessen.

Das waren 3 intensive Tage!

 

15.9.

Morgens um 6.33 Uhr Abfahrt von Arenal - nett verabschiedet von Petra (danke für´s Aufstehen!).

Nach 14 Stunden Motoren mit heftigem Geschaukel und einem köstlichen Chili con Carne von Udo perfektes Bojenmanöver in S'Espalmador/Formentera.

 

16.9.

Der Skipper überrumpelt die Crew um 5.35 Uhr mit dem Anlassen des Motors. Los geht's.

Schnell durch die "Autobahn" der Schnellfähren und dann geht es im Morgengrauen Richtung Festland. Der Wind hält sich nicht an die Vorhersagen und nimmt langsam zu.

Die Segel werden gesetzt und es beginnt ein toller Segeltag.

Allerdings nur für 3 Crewmitglieder.

Der vierte Mann liegt 6 Stunden unter dem Motor und versucht, ihn wieder zum Laufen zu bringen. Er war in einer kurzen Flaute zwar angesprungen, aber gleich wieder ausgegangen.

Nach langer Suche und viel Dieselgestank war der Fehler gefunden: Die Kraftstoffförderpumpe ist kaputt.

MacGyver-mäßig wurde dann eine Handpumpe eingebaut. Motor läuft.

Im Laufe des Nachmittags schläft der Wind langsam ein und wir motoren nach Altea. Alle 10 Minuten wechseln wir uns mit dem Dieselpumpen ab.

Dann herrliche Dusche und schönes Abendessen in der Altstadt.

 

17.9.

Nach provisorischem Einbau einer elektrischen Kraftstoffpumpe, Bootsreinigung und Einkaufen raus aus dem Hafen und rein in den Wind. Tolles Segeln bei raumem Wind und lauter Musik. Abends rollen wir den Spinnaker aus und rauschen Alicante entgegen. Beim Einrollen knickt allerdings der Gennakerbaum und wir haben Mühe, das Segel zu bergen. Zur Unterhaltung der Crew gibt der Skipper noch eine filmreife Einlage mit -fast - Überbordgehen.

Toller Abend in Alicante.

Kaputt!
Schöner Segeltag für die Crew
Motorreparatur

Auf dem Weg nach Formentera

15. September 2022  6.33 Uhr  -  Es geht los!

Dominiques erste Nacht an Bord

Montage des Autopiloten
Gegen Unterhopfung ist vorgesorgt!

Neuer asymmetrischer Spinnaker

Die Beladung geht los ...

Mitte September 2022 geht die Wethomi mit Skipper und Crew wieder auf Reise:

 

Mallorca - Gibraltar - Madeira - Ilhas Selvagens - Kanaren.

 

Abfahrt Mallorca 15. September 2022

 

Ankunft Las Palmas ca. 10. Oktober 2022

 

 

Im November 2022 dann:

Kanaren - Kapverden - Grenada.

 

Start der ARC+ vor Las Palmas 6. November 2022

 

Ankunft Mindelo, Sao Vicente ca. 13. November 2022

 

Start 2. Etappe 18. November 2022

 

Ankunft Grenada ca. 6. Dezember 2022

 

 

Anfang Mai 2023 zurück ins Mittelmeer:

St. Maarten - Bermuda - Azoren - Südportugal - Mallorca.

 

ca. 5. Mai 2023 bis Ende Juni 2023.

Einzelne Etappen möglich

 

Noch sind nicht alle Crewplätze vergeben ...

Vielen Dank für all eure Einträge ins Gästebuch ;-))

Montage der Selbststeueranlage

Thomas

am 26. Juli 2016:

 

Ein echter Captain und Biker!!! #freedom :))

Sturmfahrt Cabrera - Arenal

Günther Schweser

am 6.Juli :

 

Thomas' frappierende Idee professionell und sehr sympathisch
umgesetzt! Chapeau! Endlich mal eine Homepage mit faszinierender Strahlkraft für alle Segler und ganz speziell für einen Ankerverbieger und Barlow-Fetischisten!

unter Parasailor

Wolfgang E.am 13. Juli:

 

Werde alles mitverfolgen.
LG

In der Bucht von Cabrera
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